Über Stalker und Spammer: In meinem ‘Webkindergarten’ betreue ich bescheidene Webauftritte von Einzelhändlern, Gesundheitsdienstleistern und kleinen Firmen, für die eine Website (nur) als ‘Branchenbucheintrag im Internet’ Bedeutung hat.
Für jedes dieser Webprojekte lege ich eine eigene “sprechende” Web.de-Adresse als Funktionsmail zur provider-unabhängigen Verwaltung der jeweiligen Domain an, über die ich zum Beispiel die Anmeldung bei Suchmaschinen etc. “auf dem kleinen Dienstweg” abwickeln kann.
Diese etwa 40 Mail-Adressen bleiben über die Jahre hin erstaunlicherweise praktisch frei von Spam. Umso auffälliger ist es dann, wenn plötzlich einer dieser scheintoten Web.de-Accounts mit Spammails überflutet wird. Dann ist Vorsicht angesagt, denn hinter diesen Mailmassen sitzt eine verletzte Seele, die sich mit hirnlosen Newsletter-Anmeldungen, Webshop-Bestellungen und so weiter für eine gescheiterte Geschäftsbeziehung rächen will.
Die Absender-Adressen dieser Spamwelle lassen übrigens hübsch auf den Urheber dieser Belästigung schließen, denn sie spiegeln sein eigenes “Webbewegungsprofil” (preisvergleich – versicherungen – couponarena – bonprix – geld).
Die Spamflut stoppen: Damit keine weiteren Mails mehr in das bespammte Web.de-Postfach einlaufen können, habe ich selbst ein paar fette Mails in das Postfach geschickt, so dass die von Web.de bereitgestellten 12 MB pro FreeMail-Adresse erreicht sind. Weitere Post in das Web-Postfach wird einfach abgewiesen. Jetzt kann unser Spammer zwar weiterhin seine Wut austoben, aber ich bekomme die von ihm ausgelöste Müllmailflut nicht mehr zu Gesicht.
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Web.de Filterregeln anlegen
Einer der vielen Vorzüge eines Web.de-Postfachs ist die Möglichkeit, Zusendungen automatisch sortieren zu lassen durch das Anlegen von Filterregeln. So kann man zum Beispiel alle Newsletter-Abonnements automatisch in einen eigens für sie angelegten Ordner schicken oder unerwünschte Zusendungen bekannter Absender gleich löschen lassen.
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